Brezel Rezept: So gelingen fluffige Laugenbrezeln zuhause
Brezel Rezept gesucht, das zuhause wirklich klappt, ohne dass die Brezeln hart werden oder nach dem Backen traurig in sich zusammenfallen? Ich kenne das so gut, weil ich am Anfang immer dachte: Laugengebäck ist doch nur was für Profis oder für die Bäckerei um die Ecke. Aber ganz ehrlich, wenn du einmal den Dreh raus hast, willst du diese fluffigen Laugenbrezeln ständig wieder machen. Der Duft aus dem Ofen ist einfach genial, und warm mit Butter sind sie kaum zu toppen. Ich zeig dir hier mein Lieblingsweg, ganz entspannt und ohne Küchenstress. 
Klassisches Rezept fr Laugenbrezeln
Das hier ist mein Standard, wenn ich Besuch erwarte oder wenn ich sonntags einfach Lust auf was Herzhaftes habe. Und ja, ich finde: Wenn man schon backt, dann soll es sich auch lohnen. Außen schön braun, innen weich, und diese typische Laugenkruste, die beim Reinbeißen so leicht knackt.
Wenn du generell gern Teig selber machst, schau auch mal hier rein: Brot backen: einfaches Rezept, so gelingt’s immer. Das ist super, um ein Gefühl für Hefeteig zu bekommen.
So mache ich den Teig und forme die Brezeln
Ich arbeite gern mit lauwarmer Flüssigkeit und lasse dem Teig wirklich Zeit. Das ist für mich der Unterschied zwischen “okay” und “wow”. Du brauchst keine fancy Maschine, aber kneten solltest du schon ernst nehmen. Der Teig sollte sich glatt anfühlen und nicht mehr kleben.
Formen ist am Anfang etwas fummelig, aber nach 2 bis 3 Brezeln hast du den Dreh. Wenn eine Brezel komisch aussieht, egal. Selbstgemacht ist selbstgemacht, und sie schmeckt trotzdem.
Mini Tipp: Wenn du dich beim Formen ärgerst, mach erst mal einfache Knoten oder Stangen. Alles, was gelaugt und gebacken wird, schmeckt.
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Rezept fr glutenfreie Laugenbrezeln
Glutenfrei ist bei Laugenbrezeln so eine Sache, weil genau dieses elastische, dehnbare ja normalerweise vom Gluten kommt. Aber es geht, wirklich. Du musst nur mit etwas mehr Geduld arbeiten und akzeptieren, dass der Teig weicher ist und nicht ganz so “sportlich” gespannt werden kann wie klassischer Weizenteig.
Ich nehme dafür eine gute glutenfreie Mehlmischung für Brot oder helle Brötchen und gebe meistens noch ein bisschen Flohsamenschalen dazu. Die sind nicht sexy, aber sie machen den Teig stabiler und geben ein besseres Mundgefühl. Wichtig ist auch, den Teig etwas quellen zu lassen, bevor du formst.
Was sich bei glutenfrei besonders lohnt: kleinere Brezeln formen. Große brechen leichter, und kleine sind sowieso schneller weg.
Und falls du gerade ohnehin nach unkomplizierten Ideen stöberst, ich mag diese Seite für schnelle Inspiration: Schnelle Rezepte.
Zutaten fr Laugenbrezeln
Hier kommt meine praktische Liste, einmal für das klassische Brezel Rezept und einmal kurz mit glutenfreiem Hinweis. Ich halte es gern simpel, weil man dann nicht ewig einkaufen muss.
- 500 g Weizenmehl (Type 550 klappt super, Type 405 geht auch)
- 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
- 1 1/2 TL Salz
- 1 TL Zucker (nur für die Hefe, schmeckt man nicht süß)
- 280 bis 300 ml lauwarmes Wasser oder Milch (ich nehme oft Wasser)
- 40 g weiche Butter oder 2 EL neutrales Öl
- Für die Lauge: 1 Liter Wasser + 3 bis 4 EL Natron (Backnatron)
- Zum Bestreuen: grobes Salz, optional Sesam oder Käse
Glutenfrei: Ersetze das Mehl durch 500 g glutenfreie Brotmehlmischung und gib 1 bis 2 TL Flohsamenschalen dazu. Wasser brauchst du oft etwas mehr, weil die Mischung stärker bindet. Taste dich ran.
Ich werde übrigens ständig gefragt, was man dazu servieren kann. Bei mir landen Brezeln oft auf dem Frühstückstisch, zusammen mit allem, was der Kühlschrank hergibt. Wenn du mal Abwechslung willst, schau dir auch diese Ideen an: Gesunde Frühstücksrezepte ohne Zucker.
Tipps zur Zubereitung von Laugenbrezeln
Jetzt kommen die Sachen, die bei mir wirklich den Unterschied machen. Nicht super wissenschaftlich, eher so: das hab ich gelernt, nachdem auch mal ein Blech eher nach “Laugenkeks” aussah.
1. Gehzeit ist kein Deko Schritt
Wenn du willst, dass sie fluffig werden, braucht der Teig Zeit. Ich lasse ihn mindestens 60 Minuten gehen, gern auch 75. Er sollte sichtbar aufgegangen sein.
2. Kalt stellen hilft beim Formen
Wenn der Teig zu weich wirkt, stell ihn 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn entspannter und weniger klebrig.
3. Lauge ohne Stress
Ich nutze für zuhause Natronlauge, also Wasser plus Natron. Das ist einfacher und sicherer als echte Lauge. Das Wasser sollte heiß sein, dann löst sich das Natron besser. Die geformten Brezeln tauche ich kurz ein, so etwa 20 bis 30 Sekunden, und lasse sie abtropfen.
4. Einschneiden nicht vergessen
Ein kleiner Schnitt in den dicken Bauch sorgt dafür, dass sie schön aufreißen. Das sieht gleich nach Bäcker aus, auch wenn du in Jogginghose backst.
5. Ofen richtig heiß
Ich backe bei 220 bis 230 Grad Ober Unterhitze. Lieber heiß starten, dann werden sie außen schön und bleiben innen weich.
6. Salz erst nach dem Laugenbad
Sonst löst es sich teilweise ab oder zieht komisch ein. Nach dem Abtropfen bestreuen, dann ab in den Ofen.
Wenn du Laugengebäck liebst, magst du vielleicht auch diese kleine Liebeserklärung an den Klassiker: Brezeln mit Butter: der kleine Seelentröster. Passt einfach immer.
Weitere Rezepte fr Brezeln und Variationen
Wenn du das Brezel Rezept einmal drauf hast, wird es gefährlich, weil du plötzlich anfängst zu variieren. Und das macht richtig Spaß. Ich mach das oft so: Teig ist gleich, aber Topping und Füllung wechseln.
Meine liebsten Variationen:
Käsebrezeln: Direkt nach dem Laugenbad mit geriebenem Käse bestreuen. Der schmilzt, wird knusprig, und das Blech ist schneller leer als du gucken kannst.
Sesam oder Mohn: Klassiker, besonders gut, wenn du sie später aufschneiden willst.
Brezelstangen: Weniger Fummelei, perfekt für Kinder oder fürs Buffet.
Mini Brezeln: Ideal zum Snacken, auch super für Partys.
Gefüllte Brezeln: Ein Stück Käse in den Teig einrollen. Nicht übertreiben, sonst läuft es aus.
Ich serviere Brezeln übrigens gern zu Suppen oder zu einem gemütlichen Abendessen mit Kleinigkeiten. Wenn du gerade nach Ideen suchst, die gut dazu passen, klick dich mal hier durch: 30 Ideen: romantische Abendessenrezepte. Da findet man echt schöne Kombis.
Häufige Fragen aus meiner Küche
Warum werden meine Brezeln nicht fluffig?
Meistens liegt es an zu kurzer Gehzeit oder daran, dass der Ofen nicht heiß genug war. Gib dem Teig Zeit und back sie wirklich bei hoher Temperatur.
Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja. Stell ihn nach dem Kneten abgedeckt in den Kühlschrank. Am nächsten Tag rausnehmen, etwas akklimatisieren lassen, formen, laugen, backen.
Wie lange tauche ich die Brezeln ins Natronwasser?
Etwa 20 bis 30 Sekunden reichen. Länger geht auch, dann wird der Geschmack etwas intensiver, aber übertreib es nicht, sonst kann die Oberfläche bitter wirken.
Kann ich Laugenbrezeln einfrieren?
Unbedingt. Am besten nach dem Backen komplett auskühlen lassen, einfrieren und später kurz im Ofen aufbacken. Dann schmecken sie wieder fast wie frisch.
Was mache ich, wenn ich kein grobes Salz habe?
Dann nimm normales Salz, aber sparsam. Oder du machst gleich Käse oder Sesam drauf, das funktioniert auch ohne Salzkruste.
So macht Backen richtig Spaß
Wenn du dich an die Grundschritte hältst, ist das Brezel Rezept wirklich gut machbar, auch beim ersten Versuch. Der Teig soll Zeit bekommen, das Laugenbad ist halb so wild, und ein heißer Ofen ist dein bester Freund. Ich liebe es, wie schnell die Küche nach Bäckerei riecht und wie stolz man auf das eigene Blech ist. Probier es aus, spiel mit Toppings, und mach beim Formen einfach locker. Und wenn die erste Brezel schief wird, dann iss sie warm, das ist sowieso die beste. 

Laugenbrezeln
Ingredients
Hauptzutaten
- 500 g Weizenmehl (Type 550 oder 405)
- 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
- 1.5 TL Salz
- 1 TL Zucker Nur für die Hefe
- 280-300 ml lauwarme Wasser oder Milch Oft Wasser verwendet
- 40 g weiche Butter oder 2 EL neutrales Öl
- 1 Liter Wasser für die Lauge Zusätzlich 3-4 EL Natron
Zum Bestreuen
- nach Geschmack grobes Salz oder Sesam oder Käse Optional
Glutenfreie Variante
- 500 g glutenfreie Brotmehlmischung
- 1-2 TL Flohsamenschalen Für bessere Stabilität des Teigs
Instructions
Teigzubereitung
- Mehl, Hefe, Salz und Zucker in einer Schüssel vermengen.
- Lauwarmes Wasser oder Milch und weiche Butter hinzufügen und gut kneten, bis der Teig glatt ist.
- Den Teig abdecken und mindestens 60–75 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Formen der Brezeln
- Den aufgegangenen Teig in gleich große Stücke teilen und diese zu schlangen Formen.
- Die Enden der Schlange überkreuzen und zur Brezel formen.
Laugenbad
- Das Wasser für die Lauge erhitzen und das Natron hinzufügen.
- Die geformten Brezeln für 20–30 Sekunden in die Lauge eintauchen und anschließend abtropfen lassen.
Backen
- Ofen auf 220–230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Brezeln nach dem Eintauchen in die Lauge mit grobem Salz oder optional mit Käse oder Sesam bestreuen.
- Die Brezeln ca. 20–25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
