Apfelstrudel
Apfelstrudel – Ein einfaches, klassisches Familienrezept für die heimische Küche
Einleitung
Es gibt kaum einen Duft, der so sehr nach Heimat riecht wie der von frisch gebackenem Apfelstrudel. Wenn ich am Wochenende in meine Küche gehe und den Ofen vorheize, weiß ich, dass es gleich gemütlich wird. Der süße Geruch von Äpfeln und Zimt erfüllt den Raum, während sich die goldbraune Kruste im Ofen entfaltet. Da wird selbst der stressigste Feierabend zum Genussmoment.
Ich erinnere mich oft daran, dass das ganze Chaos in der Küche für mich dazugehört: Mehl auf dem Tisch, die Schalen der Äpfel, die irgendwo umherfliegen, und ich, die versuche, alles gleichzeitig zu bewältigen. Aber genau das macht es doch so besonders, oder? Wenn der Apfelstrudel dann endlich fertig ist, erwartet dich ein warmes Stück Glückseligkeit, perfekt für die Familie oder einfach als süße Belohnung für den Tag.
Hintergrund & Herkunft
Apfelstrudel ist ein echtes Traditionsgericht. Ursprünglich kommt der Strudel aus der österreichischen Küche, aber in den letzten Jahren hat er sich in vielen deutschen Haushalten einen festen Platz erobert. Es gibt wohl kaum jemanden, der sich dem Reiz dieses süßen Kuchens entziehen kann. Die Kombination aus knuspriger Teighülle und der saftigen Apfelfüllung, verfeinert mit Zimt und Zucker, macht den Apfelstrudel besonders beliebt.
Meine Variante ist einfach und verlässlich. Mit Blätterteig aus dem Kühlregal gelingt er schnell, auch wenn man mal keine Zeit hat, um selber zu backen. Das Geheimnis? Die Mischung aus frischen, geriebenen Äpfeln und einer Prise Zimt – das zaubert den Wohlfühlfaktor auf jeden Tisch.
Zutaten
Für unseren köstlichen Apfelstrudel benötigst du:
- 500 g Blätterteig
- 3 Äpfel, gerieben
- 50 g Zucker
- Zimt nach Geschmack
- 30 g Butter, geschmolzen
Hilfreiche Hinweise:
- Der Blätterteig sollte idealerweise Zimmertemperatur haben, damit er sich gut ausrollen lässt.
- Achte darauf, die Äpfel fein zu reiben, damit sie gut durchgaren können.
- Optional kannst du Rosinen oder gehackte Nüsse hinzufügen.
- Wer es leichter mag, kann den Zucker reduzieren oder eine Zucker-Alternative verwenden.
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Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Heizen Sie den Ofen auf 200°C vor.
- Rollen Sie den Blätterteig auf einem Backblech aus.
- Mischen Sie die geriebenen Äpfel mit Zucker und Zimt.
- Verteilen Sie die Apfelmischung gleichmäßig auf dem Blätterteig.
- Falten Sie den Teig über die Äpfel und formen Sie ihn zu einem Log.
- Bestreichen Sie den Teig mit geschmolzener Butter.
- Backen Sie den Strudel im vorgeheizten Ofen für 25-30 Minuten oder bis er goldbraun ist.
- Lassen Sie ihn etwas abkühlen und servieren Sie ihn warm.
Küchen-Tipps für Anfänger: Wenn du zum ersten Mal einen Strudel machst, ist es hilfreich, den Teig nicht zu dick auftragen. So wird der Strudel besonders knusprig.

Profi-Tipps & häufige Fehler
Um den Geschmack deines Apfelstrudels zu intensivieren, kannst du etwas Zitronensaft zu den geriebenen Äpfeln hinzufügen. Das bringt Frische und Balance in die Süße.
Ein häufiger Fehler ist, den Strudel zu kurz backen. Achte darauf, dass er wirklich goldbraun ist, denn nur dann wird der Teig schön knusprig.
Wenn du wenig Zeit hast, kannst du den Strudel auch am Vortag vorbereiten und ihn dann direkt vor dem Servieren backen. Dann ist der Genuss schneller da!
Varianten & Austauschmöglichkeiten
Falls du eine vegane oder laktosefreie Version ausprobieren möchtest, kannst du die Butter durch pflanzliche Alternativen ersetzen.
Für eine glutenfreie Variante verwende glutenfreien Blätterteig. Wenn du es etwas leichter magst, kannst du auch auf die Zuckerzugabe verzichten oder ihn durch Honig ersetzen.
Die Kinder freuen sich über eine zusätzliche Schicht aus Schokoladenstückchen oder eine Prise Vanillezucker in der Apfelfüllung.
Serviervorschläge
Der Apfelstrudel schmeckt großartig mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Um das Ganze abzurunden, passt ein lebhafter Früchtetee oder ein Glas kalten Apfelsaft hervorragend dazu.
Aufbewahrung, Einfrieren & Aufwärmen
Wenn du den Strudel nicht gleich verzehrst, kannst du ihn im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren. Das Aufwärmen gelingt am besten im Ofen – so bleibt der Teig schön knusprig. Du kannst ihn auch gut einfrieren. Einfach in Alufolie einwickeln und so bis zu drei Monate lagern. Vor dem Servieren einfach auftauen und dann im Ofen aufbacken.
Nährwerte & Gesundheit
Pro Stück Apfelstrudel liegen die Kalorien in etwa zwischen 200 und 250, je nachdem, wie viel Zucker und Butter du verwendest. Willst du das Rezept etwas gesünder gestalten, kannst du die Butter weglassen oder durch Apfelmus ersetzen. So bleibt der Strudel saftig und der Genuss ist immer noch da.
FAQ – Häufige Fragen
- Kann man Apfelstrudel vorbereiten?
- Wie wird er dicker oder flüssiger?
- Welche Zutaten kann ich ersetzen?
- Lässt sich das Rezept halbieren oder verdoppeln?
- Welches Kochgeschirr ist ideal?
- Geht das auch vegan oder ohne Fleisch?
- Welche Beilagen passen dazu?
Fazit
Ich hoffe, du hast viel Freude beim Nachbacken deines eigenen Apfelstrudels! Lass gerne in den Kommentaren wissen, wie es dir gelungen ist oder wenn du noch Fragen hast. Teile das Rezept auch mit deinen Freunden, die vielleicht ebenfalls Lust auf den herzhaften Genuss haben. Welches ist dein Lieblingsmoment, um diesen köstlichen Strudel zu genießen?
