Ein Teller voller köstlicher Spitzbuben Kekse mit Marmelade

Spitzbuben

Spitzbuben – Ein einfaches, hausgemachtes Familienrezept

Einleitung

Wenn der Duft von frisch gebackenem Gebäck durch die Küche zieht, weiß man, dass etwas Besonderes bevorsteht. Ich liebe es, an einem ruhigen Sonntagvormittag oder nach einem langen Arbeitstag die einfachen, aber herzlichen Spitzbuben zu backen. Diese kleinen Plätzchen aus Mürbeteig, gefüllt mit fruchtiger Marmelade, erinnern mich an meine Kindheit. Wundervoll zart und süß, machen sie jede Kaffeetafel ein wenig gemütlicher. Dabei kommt es nicht selten vor, dass ich beim Ausrollen des Teigs etwas Mehl zu viel verwende – das Chaos in der Küche ist bei mir also vorprogrammiert!

Hintergrund & Herkunft

Spitzbuben, auch bekannt als „Spitzbubenplätzchen“ oder „Spitzbuben-Kekse“, sind eine beliebte Leckerei der deutschen und österreichischen Backtradition. Sie sind nicht nur ein hübscher Hingucker auf jedem Plätzchenteller, sondern haben auch ihre Wurzeln in der herzhaften Tradition des Plätzchenbackens, die tiefe Verwurzelung in unseren Familien hat. Einfache Zutaten und praktische Zubereitung machen dieses Rezept zu einem verlässlichen Begleiter in der Alltagsküche. Diese spezielle Version ist nicht nur einfach, sondern gelingt auch Anfängern mühelos und zaubert jedem ein Lächeln ins Gesicht.

Zutaten

Um die köstlichen Spitzbuben zu backen, benötigst du folgende Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter (zimmerwarm)
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 150 g Konfitüre (z.B. Himbeere oder Aprikose)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Ein kleiner Tipp: Achte darauf, dass die Butter zimmerwarm ist, damit sie sich gut mit den anderen Zutaten vermischen lässt. Wenn du möchtest, kannst du auch unterschiedliche Konfitüren verwenden oder deinen Zucker durch eine gesündere Alternative ersetzen.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung

Nun geht’s ans Eingemachte! Hier ist eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du die Spitzbuben zubereitest:

  1. Teig herstellen: Mehl, Butter, Zucker, Ei, Vanillezucker und Backpulver in eine Schüssel geben und alles gut zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Kühlen: Den Teig für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen. Diese Pause ist wichtig, damit die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten.
  3. Ausrollen: Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick ausrollen und mit einer Plätzchenform Plätzchen ausstechen.
  4. Loch ausstechen: In der Mitte jedes Plätzchens ein Loch ausstechen. Hier kommt später die Marmelade hinein!
  5. Backen: Die Plätzchen bei 180°C (Umluft) ca. 10-12 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind. Nachdem sie etwas abgekühlt sind, auf ein Kuchengitter legen.
  6. Füllen: Die Plätzchen ohne Loch mit Marmelade bestreichen und die Plätzchen mit Loch vorsichtig daraufsetzen.
  7. Bestäuben: Zum Schluss mit Puderzucker bestäuben und servieren!

Küchenstunden sind immer auch eine kleine Herausforderung. Verliere dich nicht in den Details – das Wichtigste ist, dass es dir Spaß macht!

Profi-Tipps & häufige Fehler

Um das Beste aus deinen Spitzbuben herauszuholen, habe ich hier ein paar Profi-Tipps für dich:

  • Geschmack intensivieren: Füge etwas Zimt oder Zitronenschale zum Teig hinzu, um einen besonderen Kick zu erzielen.
  • Textur-Tricks: Achte darauf, die Butter wirklich gut mit den anderen Zutaten zu vermengen, damit der Teig schön geschmeidig wird.
  • Vorbereitung: Du kannst den Teig auch am Abend vorher vorbereiten und im Kühlschrank lagern. So sparst du Zeit am nächsten Tag.
  • Küchen-Hacks: Verwende eine kleine Ausstechform für das Loch in der Mitte – wenn du keine hast, kann auch ein kleineren Spritzbeutel sehr hilfreich sein.

Varianten & Austauschmöglichkeiten

Variiere das Grundrezept nach deinem Geschmack! Hier sind einige Ideen:

  • Vegan / Laktosefrei: Ersetze die Butter durch Margarine und das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz.
  • Glutenfrei: Nutze glutenfreies Mehl anstelle von Weizenmehl.
  • Kalorienreduziert: Verwende einen Süßstoff und reduziere die Zuckermenge auf 50 g.
  • Kinderfreundlich: Nutze kinderfreundliche Marmeladen, etwa aus Trockenfrüchten oder ungesüßte Sorten.

Serviervorschläge

Diese Spitzbuben passen perfekt zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Du kannst sie zudem wunderbar auf einem Plätzchenteller anrichten – vielleicht zusammen mit ein paar anderen Weihnachtsgebäck-Klassikern wie Lebkuchen oder Vanillekipferl.

Aufbewahrung, Einfrieren & Aufwärmen

Die Spitzbuben halten sich in einer Keksdose etwa eine Woche frisch, wenn sie gut verschlossen sind. Geht auch das Einfrieren? Na klar! Bei Bedarf kannst du gesamte Chargen einfrieren, und sie am besten in eine Keksdose packen, um die Feuchtigkeit zu regulieren. So hast du immer etwas Süßes parat!

Nährwerte & Gesundheit

Ein typisches Spitzbuben-Plätzchen enthält grob geschätzt etwa 80–100 Kalorien. Du möchtest auf die Kalorien achten? Experimentiere mit weniger Zucker und Puddingpulver kann eine hervorragende alternative Bindung bieten.

FAQ – Häufige Fragen

  • Kann man Spitzbuben vorbereiten?
    Ja, du kannst den Teig bereits am Vortag zubereiten.

  • Wie wird es dicker oder flüssiger?
    Füge bei Bedarf etwas mehr Mehl hinzu, um die Konsistenz zu verändern.

  • Welche Zutaten kann ich ersetzen?
    Butter kann durch Margarine, und Zucker durch alternative Süßstoffe ersetzt werden.

  • Lässt sich das Rezept halbieren oder verdoppeln?
    Natürlich, du kannst die Zutaten einfach nach Bedarf anpassen.

  • Welches Kochgeschirr ist ideal?
    Ein Backblech mit Backpapier ist super, um ein Ankleben zu verhindern.

  • Geht das auch vegan oder ohne Fleisch?
    Ja, es sind einfach vegetarische Alternativen möglich.

  • Welche Beilagen passen dazu?
    Die Spitzbuben eignen sich hervorragend zu Kaffee oder Tee!

Spitzbuben

Fazit

Ich hoffe, dass dir dieses Rezept für Spitzbuben genauso viel Freude bereitet wie mir! Diese kleinen Köstlichkeiten sind perfekt für alle Gelegenheiten und zaubern ein Lächeln in die Gesichter deiner Liebsten. Ich lade dich herzlich ein, deine Erfahrungen in den Kommentaren zu teilen oder den Artikel mit Freunden zu teilen. Hast du vielleicht dein eigenes Familienrezept für Spitzbuben? Ich würde mich über deine Tipps freuen!

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