Sauerbraten mit Klößen und Nudeln
Sauerbraten mit Klößen und Nudeln – ein klassisches Familienrezept
Einleitung
Nichts erinnert mich mehr an gemütliche Sonntage in der Familie als der köstliche Duft von Sauerbraten mit Klößen und Nudeln, der durch die Küche zieht. Es ist das perfekte Gericht, um die Liebsten um den Tisch zu versammeln und faszinierte Gesichter zu beobachten, während man die ersten Gabeln voller zartem Rindfleisch und delikater Soße serviert. Es hat etwas Beruhigendes, wie die Aromen von Rotwein und Gewürzen sanft miteinander verschmelzen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als Kind oft in der Küche half, während meine Mutter das Fleisch zubereitete. Dabei gab es natürlich das ein oder andere Chaos oder eine kleine Abkürzung, wenn es mal schnell gehen sollte.
Sauerbraten ist so viel mehr als nur ein Gericht – es ist eine Tradition. Ideal für den Feierabend, Familienfeiern oder ein entspanntes Wochenende. Einfach zubereitet, kommt es dann zum Höhepunkt der gemeinsamen Zeit – ganz egal, wie chaotisch es in der Küche zugeht.
Hintergrund & Herkunft
Sauerbraten hat seinen Ursprung in der deutschen Küche und ist nicht nur bei uns, sondern auch in vielen anderen Ländern beliebt. Das Gericht wurde früher oft mit übrig gebliebenem Rindfleisch zubereitet, was es besonders ressourcevoll machte. Das Einlegen des Fleisches in eine Marinade sorgt nicht nur für einen intensiven Geschmack, sondern macht es auch zart und mürbe.
In unserer Familie wird dieser Sauerbraten immer besonders gut gewürzt und über die Jahre hinweg gab es viele kleine Variationen, die immer wieder unser Herz erwärmt haben. Diese Version ist einfach und zuverlässig, sodass auch Einsteiger in der Küche ihren Erfolg feiern können.
Zutaten

- 2 kg Rindfleisch (z.B. Schulter oder Keule)
- 500 ml Rotwein
- 250 ml Wasser
- 2 Zwiebeln, fein gehackt
- 2 Karotten, weich
- 2 Lorbeerblätter
- 5 Wacholderbeeren
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 500 g Kartoffeln (für Klöße)
- 200 g Mehl (für Klöße)
- 2 Eier (für Klöße)
- Etwas Butter (für Nudeln)
- 500 g Nudeln
Hinweis: Achte darauf, dass das Rindfleisch Zimmertemperatur hat, bevor du es in die Marinade gibst. Für die Klöße kannst du natürlich auch einen anderen Kartoffeltyp nehmen, aber mehligkochende Kartoffeln sind ideal.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Das Rindfleisch marinieren: Das Rindfleisch in eine Marinade aus Rotwein, Wasser, Zwiebeln, Karotten, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer für mindestens 2 Tage einlegen. Ein kleiner Tipp: Stelle die Marinade in den Kühlschrank, damit das Fleisch gut durchziehen kann.
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Fleisch anbraten: Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen und in einem Bräter erhitzen. Lass es goldbraun anbraten – das dauert etwa 10 Minuten.
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Schmoren: Die Marinade zum angebratenen Fleisch geben, alles gut vermengen und das Ganze etwa 2-3 Stunden bei niedriger Temperatur schmoren lassen. Achte darauf, dass das Fleisch weich und saftig wird.
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Klöße zubereiten: In der Zwischenzeit die Kartoffeln kochen, abgießen, zerstampfen und mit Mehl und Eiern vermengen. Um einen glatten Teig zu erhalten, lieber etwas mehr kneten.
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Klöße formen: Den Teig zu Knödeln formen (ca. 8-10 Stück) und diese in Salzwasser garen, bis sie an die Oberfläche kommen – das dauert ungefähr 15 Minuten.
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Nudeln kochen: Die Nudeln nach Packungsanleitung in leicht gesalzenem Wasser kochen und durch ein Sieb abgießen. Ein kleines Stück Butter schmelzen lassen und über die Nudeln geben.
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Anrichten und servieren: Alles zusammen auf einem großen Teller anrichten und sofort servieren. Gute Laune und Appetit garantiert!
Profi-Tipps & häufige Fehler
- Um den Geschmack zu intensivieren, kannst du ein paar zusätzliche Gewürze wie Nelken oder Piment hinzufügen.
- Achte darauf, das Fleisch nicht zu lange bei zu hoher Temperatur zu garen; sonst wird es zäh.
- Du kannst die Klöße auch am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
- Wenn du wenig Zeit hast, sind auch fertige Klöße eine gute Alternative, auch wenn sie nicht ganz so köstlich sind!
Varianten & Austauschmöglichkeiten
- Vegan / laktosefrei: Statt Rindfleisch kannst du eine kräftige Kombination aus Gemüse und Tofu verwenden und die Soße mit Gemüsebrühe anstelle von Wein zubereiten.
- Glutenfrei: Verwende glutenfreies Mehl für die Klöße und Nudeln.
- Leichter oder kalorienreduziert: Ersetze das Rindfleisch durch Hühnerbrust oder wähle magereres Rindfleisch.
Serviervorschläge
Zu Sauerbraten passen hervorragend frisches Brot, ein knackiger Salat oder gedünstetes Gemüse. Ein guter Rotwein verleiht dem Essen einen zusätzlichen Kick und sorgt für eine festliche Atmosphäre.
Aufbewahrung, Einfrieren & Aufwärmen
Im Kühlschrank hält sich der Sauerbraten bis zu 3 Tage. Du kannst das Gericht auch einfrieren – ein praktischer Meal-Prep-Tipp! Zum Aufwärmen am besten langsam in der Pfanne oder im Backofen bei niedriger Temperatur, sodass das Fleisch nicht austrocknet.
Nährwerte & Gesundheit
Die Kalorien variieren je nach Portionsgröße und Zubereitsart, liegen aber etwa zwischen 600-700 kcal pro Portion. Wer es gesünder möchte, kann auf fettärmere Fleischstücke oder eine gemüsige Variante setzen.
FAQ – Häufige Fragen
- Kann man Sauerbraten mit Klößen und Nudeln vorbereiten? Ja, die Marinade kann bis zu 3 Tage im Voraus zubereitet werden.
- Wie wird es dicker oder flüssiger? Füge mehr oder weniger Flüssigkeit hinzu, um die Konsistenz deiner Soße anzupassen.
- Welche Zutaten kann ich ersetzen? Das Rindfleisch kann durch Hähnchen oder Gemüse getauscht werden.
- Lässt sich das Rezept halbieren oder verdoppeln? Ja, es lässt sich einfach anpassen.
- Welches Kochgeschirr ist ideal? Ein schwerer Bräter ist optimal für gleichmäßiges Garen.
- Geht das auch vegan oder ohne Fleisch? Absolut! Gemüse und pflanzliche Proteinquellen eignen sich hervorragend.
- Welche Beilagen passen dazu? Brot, ein frischer Salat oder gedünstetes Gemüse.
Fazit
Ich hoffe, dass dieses Rezept für Sauerbraten mit Klößen und Nudeln auch in deiner Familie für Freude und Wohlbefinden sorgt! Es gibt doch nichts Schöneres, als mit den Liebsten am Tisch zu sitzen und einfach das Leben zu genießen. Lass mich doch in den Kommentaren wissen, wie es dir gelungen ist, und teile deine eigenen Familientipps! Wer weiß, vielleicht finde ich das ein oder andere neue Geheimnis für die nächste Zubereitung!
