Butter Chicken – Das cremige Curry aus Indien selber machen

 


Warum Butter Chicken eines der beliebtesten Currys weltweit ist

Butter Chicken, im Original auch Murgh Makhani genannt, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten indischen Gerichten außerhalb Indiens – und das aus gutem Grund. Die Kombination aus zart mariniertem Hähnchen und einer cremigen, milden Tomaten-Butter-Sauce mit warmen Gewürzen wie Garam Masala und Kreuzkümmel ist zugänglich, auch für alle, die scharfe Currys eher meiden. Serviert mit Reis oder Naan-Brot ist dieses Gericht ein zuverlässiger Favorit für die ganze Familie.


Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Hähnchen-Marinade

  • 600 g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 Knoblauchzehen, gerieben
  • 1 TL frischer Ingwer, gerieben
  • Salz

Für die Sauce

  • 3 EL Butter
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 TL frischer Ingwer, gerieben
  • 400 g passierte Tomaten
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • ½ TL Chilipulver (nach Geschmack anpassen)
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Honig oder Zucker
  • Salz
  • Frischer Koriander zum Garnieren

Zubereitung

1. Hähnchen marinieren Joghurt, Zitronensaft, Garam Masala, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Knoblauch, Ingwer und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Hähnchenstücke darin wenden und mindestens 30 Minuten, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank marinieren lassen.

2. Hähnchen anbraten Das marinierte Hähnchen in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum goldbraun anbraten, bis es fast durchgegart ist. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen – es gart in der Sauce später weiter.

3. Sauce beginnen In derselben Pfanne die Butter schmelzen. Zwiebel darin glasig dünsten, Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz mitdünsten, bis es duftet.

4. Gewürze und Tomaten Garam Masala, Kreuzkümmel und Chilipulver zugeben und kurz mitrösten, damit sich die Aromen entfalten. Die passierten Tomaten dazugießen und die Sauce 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie leicht eindickt.

5. Cremig machen Die Sahne einrühren und die Sauce mit Honig oder Zucker sowie Salz abschmecken. Bei Bedarf kann die Sauce mit einem Stabmixer kurz püriert werden, für eine besonders glatte Konsistenz.

6. Hähnchen fertig garen Das angebratene Hähnchen zurück in die Sauce geben und 5–10 Minuten bei niedriger Hitze fertig garen, bis es vollständig durchgezogen und zart ist.

7. Servieren Mit frischem Koriander bestreuen und mit Basmatireis oder Naan-Brot servieren.


Tipps für authentisches Butter Chicken

  • Marinierzeit einplanen: Je länger das Hähnchen mariniert, desto zarter und aromatischer wird es. Über Nacht liefert das beste Ergebnis.
  • Gewürze kurz mitrösten: Das kurze Anrösten der Gewürze in der Butter intensiviert das Aroma spürbar, verglichen mit dem direkten Einrühren in die flüssige Sauce.
  • Sahne erst am Ende: Wird die Sahne zu früh und bei zu hoher Hitze zugegeben, kann sie leicht gerinnen. Nach Zugabe die Hitze reduzieren.
  • Schärfe individuell anpassen: Die Grundversion ist mild gehalten – wer es schärfer mag, kann zusätzliches Chilipulver oder frische Chili ergänzen.

Varianten

  • Vegetarisch: Hähnchen durch Paneer (indischer Frischkäse) oder festen Tofu ersetzen.
  • Leichtere Version: Sahne teilweise durch Kokosmilch oder fettarmen Joghurt ersetzen.
  • Extra cremig: Einen Esslöffel Cashewpaste in die Sauce einrühren für zusätzliche Cremigkeit und eine leicht nussige Note.

Häufige Fragen

Ist Butter Chicken scharf? In der Grundversion eher mild und cremig-würzig statt feurig scharf. Die Schärfe lässt sich durch mehr Chilipulver individuell anpassen.

Kann ich das Gericht vorbereiten? Ja, Butter Chicken schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch intensiver, da die Gewürze weiter durchziehen. Es lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und wieder aufwärmen.

Was ist der Unterschied zu Tikka Masala? Beide Gerichte ähneln sich stark. Butter Chicken ist traditionell etwas milder und butteriger, während Tikka Masala oft etwas würziger und mit mehr Tomatenanteil zubereitet wird – die Grenzen sind in der Praxis aber fließend.

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