Bis 1 Jahr Haltbarkeit, Suppengewürz ich kaufe keine Fertigprodukte mehr
Selbstgemachtes Suppengewürz mit 1 Jahr Haltbarkeit – Nie wieder Fertigprodukte!
Eine kleine Reise in die Kindheit
Als ich klein war, saß ich oft in der Küche bei meiner Oma, während der Kräuterduft durch die Luft wehte. Sie nahm einige getrocknete Kräuter aus ihrem gut gefüllten Vorratsschrank und stellte ihr eigenes Suppengewürz her. „Das ist das Geheimnis, mein Kind“, flüsterte sie mir mit einem liebevollen Lächeln zu. „Keine Würze aus dem Laden kann mit dem hier mithalten.“ Diese wertvollen Momente sind in meinem Herzen geblieben – und heute möchte ich dieses Wissen mit euch teilen. Was wäre, wenn ich euch sage, dass ihr euer eigenes Suppengewürz ganz einfach selbst machen könnt? Und das Beste: Es hält sich bis zu einem Jahr!
Zutaten für dein selbstgemachtes Suppengewürz
Um ein leckeres, aromatisches Suppengewürz herzustellen, benötigt ihr folgende klassische und alltagstaugliche Zutaten:
- 50 g getrocknete Petersilie
- 30 g getrockneter Dill
- 30 g getrockneter Sellerie
- 30 g getrockneter Schnittlauch
- 20 g getrocknete Karottenwürfel (oder 10 g Karottenpulver)
- 15 g Meersalz (nach Geschmack auch weniger)
- 10 g schwarzer Pfeffer
- 5 g Kurkuma (für die Farbe und die Gesundheit)
Diese Zutaten sind nicht nur preiswert, sondern auch regional erhältlich. So kennt ihr immer den Ursprung eurer Gewürze.
Zubereitung – Schritt für Schritt wie bei Oma
1. Schritt: Kräuter zerkleinern
Nehmt all eure getrockneten Kräuter und Gewürze. Lieber zuerst in einem großen Mörser oder Mixer mahlen, um die Aromen freizusetzen. Nicht huschen – das gibt den besten Geschmack!
2. Schritt: Mischen
Vermengt die gemahlenen Kräuter in einer großen Schüssel. Hier ist es wichtig, alles gut zu vermischen, damit die Aromen gleichmäßig verteilt sind.
3. Schritt: Abfüllen
Füllt euer selbstgemachtes Suppengewürz in ein gut verschließbares Glasgefäß. Schreibt das Datum auf den Deckel, denn so weißt du immer, wann es hergestellt wurde.
4. Schritt: Lagern
Bewahrt das Gewürz an einem kühlen, dunklen Ort auf. So bleibt es bis zu einem Jahr frisch und aromatisch!
Omas Tipps & Varianten
Jede Region hat ihre eigenen Traditionen bei der Suppenzubereitung. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr euer Suppengewürz variieren könnt:
- Bayerisch: Gebt etwas Kümmel dazu – das sorgt für ein besonderes Aroma!
- Norddeutsch: Ein Hauch von Meersalz und Algen für eine maritime Note.
- Spar-Variante: Wenn es mal schnell gehen muss, könnt ihr die Dosen von getrockneten Kräutern verwenden.
Für größere Mengen oder Gäste nehmt einfach die Mehrfachmenge der Zutaten.
Servieren & Genießen
Euer Suppengewürz könnt ihr perfekt in einer herzhaften Gemüsebrühe verwenden oder beim Kochen von Linsensuppe. Es passt wunderbar zu einem entspannten Sonntagmittag oder einem geselligen Familienessen. Für Beilagen empfehle ich frisches Brot oder knusprige Brötchen – so ist die Freude am Genuss garantiert!
Gesundheit, Alltag & Haushaltsbudget
Indem ihr euer eigenes Suppengewürz herstellt, nehmt ihr Einfluss auf eure Ernährung. Ihr verwendet keine Fertigprodukte mehr, die oft mit ungesunden Zusatzstoffen belastet sind. Euer Gewürz ist frisch, natürlich und sparsam – so bleibt mehr Geld in eurem Haushaltsbudget. Ein bewusster Konsum führt langfristig zu Wohlbefinden, und das ist unbezahlbar. Kochen bedeutet auch, sich um sich selbst und die Familienmitglieder zu kümmern – und das schmeckt man!
Häufige Fragen (FAQ)
Kann man das Gericht vorbereiten?
Ja, ihr könnt die Zutaten im Voraus mischen und euer Gewürz in einem Glas aufbewahren.
Wie lange hält es sich?
Euer selbstgemachtes Suppengewürz hält sich bis zu einem Jahr, wenn es gut verschlossen und kühl gelagert wird.
Kann man es einfrieren?
Das ist nicht nötig. In einem geschlossenen Glas bleibt das Gewürz lange frisch.
Welche Variante ist etwas leichter?
Wenn ihr auf Salz achten möchtet, reduziert einfach die Menge Meersalz in eurer Mischung.
Mit dieser Anleitung dürft ihr euch auf eine gesunde, schmackhafte und vor allem selbstgemachte Basis für leckere Gerichte freuen. So hat’s die Oma schon gemacht – und das bewährte Rezept bewährt sich noch immer in unserer modernen Küche!
