Omas Mehlschnitten Rezept mit fluffigen Teigstücken und Puderzucker

Omas Mehlschnitten

Omas Mehlschnitten – Ein echter Klassiker, der wärmt wie eine Umarmung

Es gibt Gerichte, die machen einfach glücklich – und Omas Mehlschnitten gehören für mich definitiv dazu. Ich erinnere mich so gut daran, wie ich als Kind hungrig aus der Schule kam und schon der unvergleichlich wohlige Duft nach Muskat, frischer Brühe und diesen fluffigen Mehlschnitten durch die Küche zog. Meine Oma zauberte diesen Seelenwärmer oft an kalten Herbsttagen – für mich war das ein kulinarischer Kuschelmoment! Schon nach dem ersten Biss in diese saftigen, goldgelben Klöße wusste ich: Das ist echtes Wohlfühlessen. Deshalb teile ich heute mein altbewährtes Rezept für Omas Mehlschnitten mit euch – damit ihr diesen Klassiker genauso genießen könnt wie ich damals.


Warum du Omas Mehlschnitten einfach lieben wirst

  • Echten Kindheitsgeschmack entdecken: Omas Mehlschnitten stehen wie kein anderes Rezept für urige Hausmannskost. Jeder Bissen schmeckt nach guten alten Zeiten und Geborgenheit.
  • Supereinfach & günstig: Du brauchst nur ein paar ganz alltägliche Zutaten – und trotzdem ist das Ergebnis richtig herzhaft.
  • Vielseitig wie kaum ein anderes Gericht: Ob als Hauptgericht, als Beilage zu deftiger Sauce, mit gebratenem Speck oder nur butterzart mit gerösteten Zwiebeln – diese Mehlschnitten passen immer!
  • Herzhaft und sättigend: Perfekt, wenn es draußen ungemütlich ist oder die ganze Familie nach einem langen Tag zusammenkommt.

Die Zutaten für Omas Mehlschnitten – Das brauchst du

  • 720 g Mehl: Am besten Typ 405, damit der Teig schön zart wird.
  • 1,5 TL Salz: So kommen die herzhaften Aromen richtig raus. (Du kannst mit der Menge leicht spielen, wenn du weniger salzig magst.)
  • 1 Prise Muskat: Omas Geheimnis! Gibt dem Teig dieses warme, würzige Etwas.
  • 3 Eier: Immer die Frische prüfen – kleine Achtsamkeit, große Wirkung! (Ich schlage die Eier immer einzeln in eine Tasse, wie meine Oma es gemacht hat.)
  • 350 ml Milch: Die macht den Teig geschmeidig. Nimm gerne Vollmilch für den vollen Geschmack.
  • 2 Liter Brühe: Gemüse-, Rinder- oder Hühnerbrühe – je nachdem, worauf du Lust hast. Gründlich abgeschmeckt!

Tipp: Die Zutaten hast du wahrscheinlich schon alle im Haus – perfekt, falls du spontan etwas Deftiges zaubern willst.


Schritt-für-Schritt-Anleitung: Die perfekten Mehlschnitten selber machen

  1. Mehl sieben: Gib das Mehl erst durch ein Sieb in eine große Schüssel (so wird der Teig später extra locker).
  2. Eier einzeln prüfen: Wie Oma immer sagte – erst in eine separate Tasse aufschlagen, um sicherzugehen, dass sie frisch sind.
  3. Teig mischen: Eier zum Mehl geben, dann Salz, Muskatnuss und einen guten Schuss Milch dazugießen. Mit einem stabilen Holzlöffel alles kräftig verrühren.
  4. Nach und nach Milch unterrühren: Immer ein bisschen mehr Milch zugeben, dabei weiterrühren, bis ein dicker, zäher Teig (ähnlich wie bei Spätzle) entsteht, der kleine Blasen wirft.
  5. Brühe aufkochen: Setz einen großen Topf auf und bring die Brühe oder leicht gesalzenes Wasser zum Kochen.
  6. Portionieren und garen: Einen Esslöffel ins heiße Wasser tauchen, dann eine Portion Teig aufnehmen und vorsichtig in die siedende Brühe gleiten lassen. So viel Teig wie Platz ist – keine Angst vor unregelmäßigen Formen, gerade das macht Omas Mehlschnitten aus!
  7. Fertig garen: Bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Klöße nach oben steigen – dann sind sie gar.
  8. Servieren: Am liebsten frisch aus dem Topf, vielleicht noch mit angebratenen Zwiebeln oder etwas ausgelassenem Speck darüber.

Mein Tipp: Mehlschnitten schmecken direkt aus der Brühe fantastisch – aber abends in Butter gebraten sind sie noch mal so lecker!


Meine Geheimtipps für perfekte Omas Mehlschnitten

  • Die richtige Konsistenz: Gib die Milch wirklich nach und nach dazu – der Teig darf ruhig etwas „zäh“ sein. So lösen sich die Mehlschnitten nicht in der Brühe auf!
  • Holzlöffel für den Teig: Damit bekommst du ohne Mühe Blasen in den Teig – Oma schwörte darauf (und ich ehrlich gesagt auch).
  • Unregelmäßige Formen sind erwünscht: Mach dir null Stress! Genau das Unperfekte macht Omas Mehlschnitten so authentisch und charmant.
  • Resteverwertung: Die Mehlschnitten einfach am nächsten Tag in Butter goldbraun anbraten – das lieben sogar Mehlspeisenskeptiker!

Lieblingsvarianten und tolle Zutaten-Tauschs für Mehlschnitten

  • Vegetarisch-mehr Aroma: Mit einer kräftigen Gemüsebrühe und etwas frisch geschnittenem Schnittlauch oder Petersilie zum Servieren (super als semantische Zutat!).
  • Herzhafter Twist: Geröstete Zwiebeln und Speckwürfel darübergeben – so wird’s noch deftiger.
  • Leichter genießen: Du kannst einen Teil des Mehls durch Dinkelmehl ersetzen – bringt eine tolle nussige Note.
  • Süße Variante: Die fertig gegarten Mehlschnitten mit etwas Zimt, Zucker und zerlassener Butter genießen (klingt verrückt, aber ist sooo gut!).

So servierst und lagerst du Omas Mehlschnitten richtig

  • Am besten frisch aus der Brühe: Mit heißer Sauce oder einfach so auf dem Teller. Für mich immer mit einer Extraportion gerösteter Zwiebeln!
  • Reste clever aufbewahren: Lass sie gut abkühlen und verstaue sie abgedeckt im Kühlschrank – halten sich locker 1-2 Tage. (Nicht vergessen: Am nächsten Tag kurz in Butter braten – das weckt Kindheitserinnerungen!)
  • Einfach einfrieren: Die Mehlschnitten lassen sich super portionsweise einfrieren. Zum Auftauen einfach in heißes Wasser geben oder in der Pfanne rösten – fertig.

Häufige Fragen zu Omas Mehlschnitten – und meine Antworten

Kann ich Mehlschnitten auch einfrieren?
Ja, auf jeden Fall! Am besten die abgekühlten Mehlschnitten portionsweise einfrieren und später direkt heiß machen.

Sind Mehlschnitten glutenfrei möglich?
Mit glutenfreiem Mehl geht das Rezept prinzipiell auch, aber die Konsistenz wird ein bisschen anders – probier es mit einer glutenfreien Universalmehlmischung.

Was passt gut zu Mehlschnitten?
Ich liebe sie als Beilage zu Gulasch, Braten, Eintöpfen oder einfach mit einer cremigen Pilz-Sahne-Sauce. Sogar als „Restlessen“ in einer Gemüsepfanne – lass deiner Kreativität freien Lauf!

Kann ich Mehlschnitten auch in Süß genießen?
Definitiv! Mit Zimt, Zucker und ein bisschen Apfelmus werden sie zum süßen Seelentröster – so habe ich sie als Kind manchmal sogar als Dessert bekommen.

Wieso steigen die Mehlschnitten beim Kochen nicht nach oben?
Dann ist der Teig vielleicht zu fest. Einfach ein Schlückchen mehr Milch dazugeben und kräftig rühren, bis Blasen entstehen.


Wenn du Lust bekommen hast auf echtes, bodenständiges Wohlfühlessen – probier unbedingt mein Rezept für Omas Mehlschnitten aus! Schreib mir gern, wie sie dir (und deiner Familie) geschmeckt haben oder welche Erinnerungen du mit diesem Klassiker verbindest. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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