Käsespätzle mit Käse und Röstzwiebeln, ein traditionelles deutsches Gericht

Käsespätzle Rezept – Traditionell & cremig wie in Bayern

Käsespätzle. Entweder man kennt es schon seit der Kindheit oder man fragt sich jetzt gerade – wie bitte spricht man das überhaupt aus? Stell dir vor, du kommst hungrig vom Wandern aus den Alpen zurück, völlig fertig, willst einfach was Herzhaftes, was Wärmendes, aber nicht stundenlang in der Küche stehen. Genau da kommt Käsespätzle ins Spiel – ehrlich, das ist für mich das ultimative Wohlfühlgericht. Wenn du nach einem echten, einfachen Rezept suchst, bist du hier richtig (schau dir auch mal die Ideen zu schwäbische Spezialitäten oder wie du einen perfekten Obazda selber machen kannst, nur falls du nach dem Käse noch weiter schlemmen willst). Glaub mir, es lohnt sich.
Käsespätzle

Was sind Käsespätzle?

Käsespätzle – man könnte sagen, das ist Bayerns Antwort auf Mac and Cheese, aber irgendwie auch viel mehr. Es sind im Grunde kleine, dicke Eiernudeln (Spätzle), die mit ordentlich viel Käse (am besten einer, der so richtig schön schmilzt) vermischt werden. Noch ein Berg Röstzwiebeln obendrauf, fertig ist das Festessen.
Ich krieg manchmal Heimweh, wenn ich das esse – es erinnert mich an viele Abende in Berghütten oder meiner Oma, die immer meinte: “Schau, das geht ganz schnell, brauchst nur Geduld beim Zwiebelnbraten!” Übrigens, Spätzle sind aus dem süddeutschen Raum gar nicht wegzudenken, und die fetten Käseschichten machen Käsespätzle halt legendär.
Wenn jemand fragt, was daran so besonders ist – ganz ehrlich, probier erst mal selber, und du weißt, was ich meine!

„Ich hätte nie gedacht, dass ich Käsespätzle selbst so cremig hinbekomme. Das Rezept geht schneller als gedacht – meine ganze Familie liebt es!“ – Steffi aus Regensburg

Wie macht man Käsespätzle?

Okay, bevor ihr schreit “Das kann ich nie!”, atmet mal kurz durch. Ich schwöre, das ist keine Zauberei.
Also: Erst musst du Spätzle machen. Dafür brauchst du im Grunde nur Mehl, Eier, Salz, ein mini bisschen Wasser – alles verrühren, sodass ein zäher Teig entsteht. Am coolsten ist natürlich ein Spätzlehobel (mein Papa schwört drauf). Geht aber auch mit einem Brett und Messer, ja, ehrlich gesagt, Hauptsache, der Teig landet irgendwie in heißem Wasser.
Die Spätzle werden ins kochende Salzwasser gehobelt, steigen nach oben, sobald sie fertig sind – mit einer Schaumkelle raus. Ich lass sie kurz abtropfen, sonst wird es zu suppig.
Dann kommt der beste Part: Schicht Spätzle, dann Käse drüber (Allgäuer Bergkäse, Emmentaler, was ordentlich zieht), nächster Schwung Spätzle, wieder Käse.
Obendrauf, für den Crunch, gold-braun gebratene Zwiebeln. Und je nach Lust noch ein bisschen Pfeffer.
Das Ganze kurz im Ofen überbacken – fertig. Das Schwierigste: Nicht gleich alles direkt aus der Schüssel naschen.

Käsespätzle Rezept

Zutaten (für ca. 4 Personen, wobei, ich ess auch mal alles alleine, ups):

  • 400 g Mehl
  • 4 Eier (M)
  • 150 ml Wasser (kommt auf die Eiergröße an)
  • 1 TL Salz

Für die Käse-Schicht:

  • 250 g Allgäuer Bergkäse (oder Emmentaler, ruhig mischen)
  • 2 große Zwiebeln (wer mutig ist, nimmt mehr)
  • 2 EL Butter
  • Salz & Pfeffer (wirklich: mehr Pfeffer als man denkt!)

Und so macht man das:

  1. Mehl, Eier, Salz und Wasser in einer Schüssel mit einem Holzlöffel verrühren oder mit der Hand ein bisschen “schlagen”, bis der Teig Blasen wirft.
  2. Einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen. Den Teig portionsweise durch den Spätzlehobel ins Wasser drücken. Spätzle kurz aufkochen lassen, sie schwimmen dann oben.
  3. Spätzle abseihen und in eine Auflaufform schichten. Nach jeder Schicht ordentlich Käse drüberstreuen. So lange wiederholen, bis alles weg ist.
  4. Zwiebeln in Ringe schneiden und in Butter langsam goldbraun, fast schon knusprig anbraten.
  5. Die fertigen Spätzle mit Zwiebeln toppen. Wer mag, kann sie jetzt noch im Ofen goldgelb überbacken (180 Grad, ca. 10 Minuten).
  6. Sofort heiß servieren und einfach genießen – egal was kommt!

Für Extratipp: Wer’s noch deftiger mag, haut ein bisschen Speck mit zu den Zwiebeln. Kein Muss, aber sehr lecker.

Videoanleitung zur Zubereitung

Du bist eher so der “ich muss das sehen”-Typ? Kein Problem, ich schau mir selber immer alles erstmal als Video an, bevor ich mich traue, in den Teig zu langen. Online findest du richtig gute Anleitungen – einfach mal das passende Käsespätzle Rezept Video suchen. Da sieht man auch, wie klebrig der Teig ungefähr sein muss und welchen Käse andere Leute verwenden (die spinnen ja manchmal, da sind unglaubliche Käsemengen dabei!).
Es gibt Videos, da läuft einem nur vom Zusehen das Wasser im Mund zusammen.

Weitere deutsche Hauptgerichte

Falls du gerade richtig Lust auf mehr Heimatküche hast:
Deutschland hat natürlich nicht nur Käsespätzle in petto. Da gibt’s noch wahnsinnig viele leckere Sachen, die du echt leicht nachkochen kannst. Ich mag zum Beispiel richtig gerne Rinderrouladen, die klappen tatsächlich am besten im großen Bräter. Oder wenn’s schnell gehen muss – Currywurst geht immer.
Ein Kumpel schwört auf Kartoffelsalat mit Würstchen, klassisch. Und klar, Sauerbraten ist ziemlich beliebt, dauert nur oft gefühlt ewig.
Viele deutsche Gerichte sind ehrlich gesagt ziemlich bodenständig. Das ist genau das, was ich am liebsten mag: unkompliziert, sättigend, alles mit ein bisschen Geschichte dahinter.
Also wenn du dich als Anfänger gerade erst an Käsespätzle wagst, trau dich ruhig an weitere Klassiker – wächst man rein, versprochen!

Häufige Fragen

Wie bewahre ich Käsespätzle am besten auf?
Im Kühlschrank, abgedeckt, hält sich das locker zwei Tage. Wärm sie einfach in der Pfanne auf, dann werden die Reste sogar nochmal richtig lecker.

Kann ich Käsespätzle einfrieren?
Geht, aber frisch sind sie hundertmal besser. Im Notfall – einfrieren, bei Bedarf auftauen und gut durchwärmen.

Welcher Käse ist der beste für Käsespätzle?
Allgäuer Bergkäse (mein Favorit!) oder Emmentaler. Ein Mix ist auch top. Hauptsache, es schmilzt ordentlich.

Brauche ich unbedingt einen Spätzlehobel?
Nö, geht auch mit Brett und Messer. Sieht nicht ganz so „edel“ aus, aber schmeckt genauso.

Was passt als Beilage dazu?
Bunter Blattsalat, vielleicht ein bisschen Essiggurke – ehrlich, aber auch einfach pur ist Käsespätzle ein Hit.

Lust auf mehr bayerische Wohlfühlküche? Probier es selbst!

Käsespätzle sind wirklich Herzenssache für mich, egal ob als kleiner Snack oder für den ganz großen Hunger. Das Rezept ist supereasy, ehrlich, du brauchst keine Kochkünste wie im fünf-Sterne-Restaurant (und das ist kein Scherz). Noch mehr Klassiker und Inspirationen findest du übrigens bei Käsespätzle (German Cheese Spaetzle) – The Daring Gourmet oder hol dir einen schnellen Überblick auf Käsespätzle – Wikipedia.
Also, ab in die Küche, ran an den Teig, und einfach ausprobieren – du wirst es nicht bereuen.

Käsespätzle

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