Frisches Joghurtbrot auf einem Holzbrett mit Kräutern

Joghurtbrot

Mein Lieblingsrezept für Joghurtbrot: Warm, duftend und einfach himmlisch

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber der Duft von frisch gebackenem Brot erinnert mich immer an meine Kindheit – vor allem, wenn es sich um ein selbstgemachtes Joghurtbrot handelt. Schon als kleines Kind habe ich oft mit meiner Oma in der Küche gestanden, den Teig geknetet und anschließend ungeduldig vor dem Ofen gewartet. Das warme, weiche Brot mit knuspriger Kruste, das dann herauskam… einfach unvergesslich! Dieses Joghurtbrot ist mein absoluter Favorit, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem richtig lecker werden soll.


Warum du dieses Joghurtbrot lieben wirst

Es gibt viele Gründe, warum dieses Joghurtbrot so besonders ist:

  • Schnell & unkompliziert: Du brauchst kein Profi zu sein – die Anleitung ist einsteigerfreundlich und gelingt auch Backanfängern.
  • Herrlich fluffig mit knuspriger Kruste: Die Kombination aus Dinkelmehl und Naturjoghurt sorgt für eine wunderbar zarte Krume, während die Kruste schön goldbraun und knusprig wird.
  • Gesunder Twist: Dank Dinkelvollkornmehl und Naturjoghurt wird das Brot nicht nur lecker, sondern auch bekömmlicher und etwas ballaststoffreicher.
  • Wenige, natürliche Zutaten: Du hast die Hauptzutaten meistens schon zu Hause – kein Schnickschnack, nur ehrlicher, guter Geschmack!

Diese Zutaten brauchst du für das beste Joghurtbrot

Gutes Brot fängt bei guten Zutaten an! Hier meine Empfehlungen (mit kleinen Extras):

  • 450 g Dinkelmehl – Ich liebe Typ 630, weil das Brot so herrlich locker wird.
  • 150 g Dinkelvollkornmehl – Gibt dem Joghurtbrot eine leicht nussige Note und mehr Biss.
  • 150 g Naturjoghurt – Am besten mild und ohne Zusätze verwenden (macht das Brot wunderbar saftig).
  • 250 ml lauwarmes Wasser – Nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe!
  • 1/2 Würfel Hefe (ca. 21 g) – Damit der Teig schön aufgeht.
  • 1 EL Honig – Sorgt für etwas Süße und unterstützt die Hefe beim Gehen.
  • 1–2 EL Kokosöl – Ich mag Kokosöl wegen des feinen Aromas, aber Sonnenblumenöl geht auch.
  • 1 TL Salz – Für den typischen Brotgeschmack, nicht weglassen.

Tipp: Alle Zutaten sollten idealerweise Zimmertemperatur haben, damit der Hefeteig perfekt aufgeht.


Schritt-für-Schritt-Anleitung: So zauberst du das perfekte Joghurtbrot

Keine Sorge, das gelingt wirklich jedem! So geht’s:

  1. Hefe aktivieren:
    In einer Schüssel den halben Hefewürfel im lauwarmen Wasser auflösen und den Honig einrühren. Die Mischung 40 Minuten an einem warmen Ort abgedeckt stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Das zeigt dir, dass die Hefe perfekt arbeitet!

  2. Teig herstellen:
    Die Hefemischung zusammen mit Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl, Naturjoghurt, Kokosöl und Salz in eine große Schüssel geben. Mit den Händen oder den Knethaken eines Mixers kräftig durchkneten – mindestens 7–8 Minuten. Der Teig sollte elastisch sein und sich von der Schüssel lösen.

  3. Gehen lassen:
    Den Teig abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Ich stelle meine Schüssel gerne in den ausgeschalteten, leicht warmen Ofen (Backen macht glücklich, oder?).

  4. Formen & erneut gehen lassen:
    Nach der Gehzeit den Teig entweder zu einem runden Laib formen oder in eine Kastenform geben. Nochmals 15 Minuten abgedeckt gehen lassen.

  5. Backen:
    Den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 210 °C herunterdrehen und weitere 10 Minuten goldbraun fertigbacken.

  6. Abkühlen lassen & genießen:
    Das Joghurtbrot vor dem Anschneiden unbedingt 15 Minuten abkühlen lassen (auch wenn es schwerfällt!). So bleibt die Krume schön fluffig.


Meine Geheimtipps rund ums perfekte Joghurtbrot

Hier ein paar Tricks, damit dein Joghurtbrot immer gelingt:

  • Gute Hefe = gutes Brot: Achte darauf, frische Hefe zu verwenden. Trockenhefe geht auch, aber ich finde, mit frischer Hefe wird das Joghurtbrot noch aromatischer (und geht einfach wunderbar auf).
  • Kneten, kneten, kneten: Je mehr Liebe du in den Teig steckst, desto besser wird die Struktur. Mindestens 8 Minuten kneten!
  • Backofen mit Wasserdampf: Stell eine kleine Schale mit Wasser auf den Ofenboden – so wird die Kruste herrlich knusprig (funktioniert auch bei anderen Brotrezepten super).
  • Joghurt-Tipp: Probier mal mit griechischem Joghurt für eine besonders zarte Krume (hier lässt sich das Brot ganz nach Geschmack anpassen).

Kreative Variationen und Zutaten-Alternativen fürs Joghurtbrot

Damit du das Joghurtbrot nach Lust und Laune abwandeln kannst, hier ein paar Ideen:

  • Mit Kernen: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen direkt in den Teig kneten oder als Topping verwenden (Extra-Nährstoffe und crunchiger Biss!).
  • Vegan backen: Pflanzlichen Joghurt verwenden (z.B. auf Sojabasis) und statt Honig Agavendicksaft nehmen.
  • Glutenarme Variante: Ein Teil des Mehls lässt sich durch Buchweizenmehl ersetzen – gibt einen besonderen Geschmack.
  • Mit Gewürzen: Probiere mal fein gehackte Kräuter oder etwas Brotgewürz im Teig – so wird’s noch abwechslungsreicher!

Joghurtbrot servieren & lagern – So bleibt’s lange frisch

Am liebsten genieße ich Joghurtbrot noch leicht warm mit Butter und etwas Honig. Es passt aber auch super zu herzhaften Aufstrichen, Suppen oder Antipasti.

So bleibt dein Joghurtbrot lange frisch:

  • In ein sauberes Tuch einschlagen und bei Zimmertemperatur lagern.
  • Im Brotkasten hält es sich 2–3 Tage saftig (bei Seminarren Resten: einfach toasten!).
  • Joghurtbrot lässt sich auch klasse einfrieren – am besten in Scheiben, dann kannst du sie einzeln auftauen.

FAQ: Die häufigsten Fragen rund ums Joghurtbrot

1. Kann ich das Joghurtbrot auch ohne Kastenform backen?
Klar! Du kannst ganz einfach einen runden Laib formen und auf dem Backblech backen (so mag ich’s am liebsten – sieht richtig rustikal aus).

2. Kann ich anderes Mehl nehmen?
Du kannst statt Dinkelmehl auch Weizenmehl verwenden – das Grundprinzip bleibt gleich. Probier dich ruhig aus!

3. Braucht man zwingend Joghurt?
Der Joghurt macht das Brot besonders saftig, aber du kannst alternativ auch Kefir nehmen. Pflanzlicher Joghurt funktioniert ebenfalls klasse!

4. Wie erkenne ich, ob das Joghurtbrot durch ist?
Das Brot klingt hohl, wenn du auf die Unterseite klopfst – dann ist es perfekt gebacken!

5. Warum reißt mein Brot manchmal oben auf?
Das ist ganz normal und sieht sogar hübsch aus (nennt sich „Brotkruste“). Du kannst das Brot vor dem Backen auch einritzen, dann reißt es kontrolliert auf.


Viel Freude beim Backen! Probier das Joghurtbrot ruhig aus und verrate mir unbedingt, wie es dir geschmeckt hat oder welche Variationen du ausprobiert hast. Denn am Ende gibt es doch (fast) nichts Schöneres, als das herrliche Aroma von frisch gebackenem Brot in der eigenen Küche!

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